| Halloh |
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Das Naturdenkmal Halloh zählt mit seinen ca. 190 Buchen, die annähernd zwischen 200 und 300 Jahre alt sind, zu den herausragenden Hutewaldbeständen in Hessen. ►aktuelle Presse
Der 1985 unter Naturdenkmalschutz gestellte Hutewald umfasst eine Fläche von ca. 3,4 ha. Der Hutewald ist vermutlich als Schneitelwald zur Laubfuttergewinnung in der Vergangenheit angelegt und genutzt worden. Das bedeutet, früher wurden nicht nur Schweine im Halloh gehütet, die Bäume wurden zusätzlich durch die Bauern von Albertshausen beschnitten und das Laub zur Viehfütterung verwendet.
Ziel des geplanten Hutewaldprojektes, ist die Wiederherstellung des historischen Hutewaldcharakters und die langfristige Sicherung des Hutebaumbestandes durch Nachpflanzung und „Erziehung“ von jungen „Nachrücker-Bäumen“. Durch besondere Schnitttechnik sollen wieder typische kurzschaftige Baumgestalten mit niedrigem Kronenansatz geschaffen werden. Als erste Maßnahme ist im Winter 2006/07 das Freischneiden der Hutebuchen in einem Teilbereich des Hutewaldes erfolgt. Zur Verjüngung des Hutewaldbestandes sind bereits gezielt Buchen und Eichen aus der Naturverjüngung ausgewählt und mit Holzhürden vor Verbiß und Wildschäden geschützt worden. Zur Zurückdrängung von hutewalduntypischen Vegetationsbeständen und in Anlehnung an die historische Nutzung erfolgt die Beweidung des Hallohs durch Ziegen. Die Plegemaßnahmen der UNB werden von den Albertshäuser Bürgern aktiv unterstützt. Bild: Die historische Nutzung des Halloh
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