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Lebendiger Adventskalender Albertshausen/Hüddingen 2007
Renovierung der Albertshäuser Kirche
Kirchspiel Hüddingen
Evangelische Jugend im Kirchenkreis der Eder
Geschichte der Kirche in Albertshausen
Albertshausen
wurde 1242 zum erstenmal urkundlich erwähnt. Die Kirche wurde
wahrscheinlich vor 1532 als gotische Kapelle gebaut und ist das Älteste
noch erhaltene Gebäude des Dorfes.
1532 gab es einen
großen Brand in Albertshausen bei dem bis auf zwei Gebäude alles
verbrannte. Eines der Gebäude das nicht verbrannt war, war die Kapelle
bzw. vielleicht auch nur Reste davon.
Ab 1556 wurde Albertshausen zur Filialgemeinde von Hüddingen.
Albertshausen
war zwischen 1618 und 1648 auch von den Verwüstungen des
Dreißigjährigen Krieges betroffen.
Der Ort wurde zerstört aber die
Kapelle blieb erhalten.
Im 16. u. 17 Jahrhundert wurde die
Kapelle zur Begräbnisstätte der Familie von Geismar. Aus dieser Zeit
stammt auch der Taufstein (1582), der an die Familie v. Geismar
erinnert. In der Kapelle befindet sich ein Epitaph der an
Gunter-Friedrich von Geismar erinnert. Er stammt aus dem Jahr 1587.
1746 wurde die Kirche durch den Einbau einer Empore vergrößert.
1783
beginnen zahlreiche Umbauarbeiten. Die Kapelle wird im Stil des
Spätbarockes umgebaut. Es werden dabei die Fenster vergrößert und ein
Fachwerkturm an der Westseite angebaut. Durch denn Umbau wird die
Kapelle zur Kirche.
Im Jahr 1864 wird dann eine Jacob-Vogt-Orgel eingebaut.